Dodentocht 2017 – 100 Kilometer in 24 Stunden

Die meisten Leute hielten uns für verrückt einhundert Kilometer am Stück zu gehen. Doch das anfangs vielleicht etwas unüberlegte Vorhaben setzten wir tatsächlich in die Tat um. Mitte August machten wir uns auf den Weg nach Bornem nahe Brüssel. In diesem beschaulichen Städtchen findet seit nun fast 50 Jahren der sog. „dodentocht“ statt. Ein 100 Kilometer Marsch, an dem mittlerweile weit über 10.000 Personen jeden Alters teilnehmen. Mit leichtem Gepäck und selbstverständlich in Lederhosen bewältigten wir anfangs spielend die ersten 70 Kilometer. Danach wurde es mehr und mehr zur Tortur. Denn nicht mehr der Körper sondern nur mehr der Kopf ließen uns Schritt für Schritt vorwärtskommen. Wir erreichten nach 22 Stunden 39 Minuten (inkl aller Pausen) das Ziel, nahmen die Urkunden mitsamt  Medaillen entgegen und traten „geschlaucht“ am nächsten Tag die Heimreise an. Vielleicht dachte jemand von uns sogar schon heimlich an den „dodentocht 2018“.

 

 

Auf den Spuren mittelalterlicher Geheimgänge

In Begleitung von Kind und Kegel machten sich am ersten Wochenende im August ein paar AHAH auf den Weg ins westliche Weinviertel und folgten der Einladung unseres AH Nemec und seiner charmanten Gattin. Mit einer professionelle Führung in den geheimnisvollen Erdställen am sog. „Althöfleiner Kapellenberg“ starteten wir unseren Besuch. Abends wurden wir im idyllischen Anwesen der Familie Nemec aus dem „Smoker“ verköstigt, wobei jeder Bissen zu einer kulinarischen Explosion wurde. Bei anregenden Gesprächen vermischt mit Gesang und Ziehharmonikaklängen ließen wir diesen Abend bei dem einen oder anderen Glas Weinviertler Wein ausklingen. Der Besuch des Südmährer Kirtags rundete schließlich dieses unvergessliche Wochenende ab!

 

Sonnwendfeier am Attersee

Unsere traditionelle Sommersondfeier fand 2017 in Schörfling am Attersee statt. Es freute uns ganz besonders diese Veranstaltung mit den Verbandsbrüdern der Pb! Florian Geyer zu begehen. Zahlreiche Familien aus der Umgebung folgten der Einladung unseres ortsansässigen Bundesbruders, der sich dankenswerterweise für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung bereit erklärt hatte. Lieber Erich – an dieser Stelle unser recht herzlicher Dank dafür!

Ein hochsommerlicher Abend und würdiges Sonnwendfeuer wurde zusätzlich von einem Doppeleinsprung gekürt. Die Bundesbrüder der Germania Ried heißen die beiden Jungfuxen recht herzlich willkommen!

 

 

107. Stiftungsfest

Traditionell am Wochenende des Palmsonntags feiern wir unser alljährliches Stiftungsfest. Von 07. bis 09. April 2017 luden wir Freunde und Gäste ins frühlingshafte Innviertel, um unser 107. Stiftungsfest gemeinsam zu begehen.

In gewohnt gut besucht und doch familiärer Runde fanden sich Bundesbrüder und Gäste aus nah und fern ein, um ein paar gesellige Stunden unter Freunden zu verbringen. Gleichzeitig werden alljährlich bei den diversen Sitzungen und Conventen, die Weichen für die Zukunft unseres Bundes neu gestellt und wichtige Entscheidungen getroffen.

Im Zuge dieses formalen Teiles wurde Bundesbruder AH Mag. Wolfgang Kitzmüller für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz für unsere Verbindung in den Status des Alten Herren Ehrenbursch, der höchsten Auszeichnung unseres Bundes, gehoben. An diese Stelle möchten wir unserem Bundesbruder nochmals für sein Engagement danken und herzlich gratulieren.

Bei strahlendem Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen ließen wir unser 107. Stiftungsfest ausklingen und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

"Von Deutsch-Südwestafrika nach Nordrhodesien"

Am 24. März 2017 fand bei der Mittelschulverbindung Germania Ried ein äußerst interessanter Vortrag über das südliche Afrika statt. Zahlreiche Gäste und etliche Waffenstudenten anderer Verbindungen ließen sich von Herrn Dr. Dietmar Vorderegger (Akad. S! Hohensalzburg) begeistern. Er berichtete über seine Reisen durch Namibia (ehem. Deutsch-Südwest Afrika), Botswana (ehem. Betschuanaland), Sambia (ehem. Nordrhodesien) und Simbabwe (ehem. Südrhodesien).
Der Referent zeigte deutlich mehr als „nur Safari-Fotos“, er spannte einen hochinteressanten Bogen über Geschichte, Politik, Wirtschaft und Natur der genannten Länder. Für jeden, der Afrika bereits besucht hat, besuchen wird oder anderweitig an dem Thema interessiert ist, war dies ein sehr gelungener Abend. 

 

 

Wildererabend mit Univ.-Prof. Dr. Roland Girtler

Am 27.1.2017 veranstaltete die Germania einen „Wildererabend“ mit dem bekannten Soziologen Univ.-Prof. Dr. Roland Girtler. Der Begründer des Wilderermuseums St. Pankraz erzählte dabei in seiner unnachahmlichen Weise Geschichten über diese, wie er sie nennt, „Rebellen in den Bergen“.

Fast 200 Gäste füllten den Saal des Tumeltshamer Kirchenwirts bis auf den letzten Platz und erlebten einen ausgesprochen unterhaltsamen Abend. Dass Roland Girtler es verstand, einen äußerst kurzweiligen Einblick in das oft raue Wilderer-Leben zu geben, zeigten die „Zugabe“-Rufe am Ende seiner Ausführungen – eine Situation, die nach einem Vortrag vermutlich auch nur bei wenigen Professoren vorkommt.

Im Rahmen des Ausklangs des Wildererabends nahm sich Prof. Girtler noch ausführlich Zeit für diverse Einzelgespräche und zum Signieren seiner Bücher, die ein ebenso breites wie interessantes Themenspektrum umfassen und sich vor allem mit gesellschaftlichen Randgruppen beschäftigen. Über eine davon, die Wilderer, wissen die Gäste der Germania seit dem 27.1. viel Interessantes und Unterhaltsames zu erzählen. 

 

Einen ausführlichen Bericht über unsere Veranstaltung finden Sie hier!

 

Krambambulikneipe 2016

Wenn Weihnachten vor der Türe steht und sich die Adventzeit dem Ende zuneigt, dann ist es für uns Germanen immer eine besondere Freude die alljährliche Krambambulikneipe zu schlagen. Germanen aus allen Himmelsrichtungen kommen für einige Tage zurück in unsere Heimatstadt Ried, um mit Ihren Bundesbrüdern und vor allem Ihren Familien das Julfest zu feiern. Den geeigneten Rahmen fanden wir wie auch schon in den letzten Jahren im Gasthaus Kellerbräu. 

 

 

Kreuzkneipe mit der Pb! Florian Geyer Vöcklabruck

Am 12. August 2016 trafen wir uns mit der Pb! Florian Geyer zu Vöcklabruck zur gemeinsamen Kreuzkneipe. Diese Veranstaltung ist einer der Höhepunkte in den Sommerferien und stellt ein freundschaftliches Treffen zwischen unseren zwei Verbindungen dar. Dankenswerterweise durften wir uns im Sommerheim der Akademischen Burschenschaft Oberösterreicher Germanen zu Wien in Nußdorf einquartieren. Wir danken herzlich für die Gastfreundschaft! 

Alljährliche Feier zur Sommersonnenwende

Am 18. Juni 2016 versammelte sich eine stolze Anzahl an Bundesbrüdern und deren Familien, um die traditionelle Sonnwendfeier zu begehen. Bei guter Laune und fast noch besserer Verpflegung genossen wir den lauen Sommerabend und stimmten beim Lodern der Flammen die bekannten Sonnwendlieder an. Unser Dank gilt wie immer den Bundesbrüdern und deren Gattinnen, die sich für die Ausrichtung der Feier bereit erklären und für Speis und Trank sorgen.

Burschenschaftlicher Abend zum Thema „Identitäre Bewegung Österreich“

Am Freitag, den 15.4.16, veranstaltete die AcSV! Germania zu Ried im Innkreis einen Vortrag über die „Identitäre Bewegung Österreich“. Die Jugendbewegung war gerade in jüngster Zeit durch umstrittene Protestaktionen in den Medien sehr präsent. Grund genug für uns Germanen, die Bewegung eingehender unter die Lupe zu nehmen und sich mit ihrem Werdegang, ihrer Ideologie und Zielen zu befassen.

Als Referent stand Herr Edwin Hintsteiner, österreichischer identitärer Aktivist der ersten Stunde, Sprecher der Landesgruppen Salzburg und Oberösterreich, unseren Fragen Rede und Antwort. Er erläuterte die Entstehung der Jugendbewegung, definierte deren Hauptziel, den Erhalt der angestammten Kulturen in Europa und erklärte die Formen des Protests, derer sich die Identitäre Bewegung bedient.

Bei dem Vortrag fiel vor allem auf, dass die Identitäre Bewegung nicht bloß auf plumpen Aktionismus setzt, vielmehr stecken hinter den teilweise durchaus heftig kritisierten Protestaktionen der Bewegung weitreichende, wohl kalkulierte Überlegungen. Den Vorwurf, die IB begäbe sich auf ein Niveau mit der Antifa, wieß Hintsteiner von sich mit Verweis auf die Unverhältnismäßigkeit linker Proteste, bei denen regelmäßig mit schweren Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und dem regelrechten Blockieren von anderen Veranstaltungen gerechnet werden kann. Der Erfolg gäbe der Identitären Bewegung recht, denn die vergleichsweise kleinen und mit wenig Aufwand betriebenen Aktionen erregten einen sogar noch größeren Aufschrei durch die Medienlandschaft als erhofft. Somit müsse dem Anliegen der Identitären Gehör verschafft werden, gegen die Massenzuwanderung, für den Erhalt und die verstärkte Förderung der eigenen Kultur.

106. Stiftungsfest in Ried im Innkreis

Auch heuer versammelte sich wieder eine stattliche Anzahl an Bundesbrüdern und Freunden unserer Verbindung zum berühmten „Germanenstifti“. Dazu sollte man vorher eins wissen: Das Gründungsfest ist jedes Jahr der Höhepunkt in unserem Couleurjahr und wird ausführlich gefeiert! Traditionell begannen wir unseren „106. Geburtstag“ am Germanenhaus mit dem Begrüßungsabend. Mit einem schmackhaften Buffet und kühlen Erfrischungsgetränken hießen wir unsere Gäste der Pennälerverbindung Borussia zu Berlin bei uns herzlich willkommen.

 

"Gestärkt“ durch den Begrüßungsabend begingen wir am Samstag erst die Sitzungen und Convente, genossen dann ein gutes Mittagessen im Gasthaus Kellerbräu und widmeten uns schließlich der überaus interessanten Stadtführung. Die Stadtführerin zeigte unseren preußischen Freunden und uns interessante und sehenswerte Gebäude sowie die Sehenswürdigkeiten unserer Heimatstadt.

 

Am Abend fand schließlich der eigentliche Festakt zum 106. Gründungsjahr unserer Germania statt: der Festkommers. Mit unseren bunten „Chargenwixxen“ und studentischen Gesängen würdigten wir die ehrenvollen Taten unserer Gründerväter.

 

Den Ausklang unseres Stiftungsfestes verbrachten wir bei einer heimatverbundenen „Innviertler-Roas“. Dabei wurden die „Germanen-Wanderer“ von ortsansässigen Bauersleuten köstlichst versorgt und gestärkt. Originale Innviertler Knödel und der wohlschmeckende Most (beides hausgemacht!) waren wohl zwei der prägendsten Höhepunkte bei diesem Exbummel. Der Ausklang der „Innviertler-Roas“ erfolgte schließlich beim Wirt´z´Wimpling.

 

 

Farbenkränzchen Krems, 5. März 2016

Mit vielen stimmungsvollen Eindrücken aus dem Vorjahr im Gepäck machten sich auch 2016 rund zehn Rieder Germanen auf den Weg in die schöne Wachau, um Bundesbruder Brandstetter bei seiner ersten Mensur zu unterstützen und später den ältesten Farbenball Österreichs zu besuchen. Für die mit gereisten jungen Bundesbrüder war dies der erste Besuch der schönen, mittelalterlich wirkenden Stadt Krems. Die Kremser Gastfreundschaft wird uns auch dieses Jahr in Erinnerung bleiben und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

http://www.farbenkränzchen.at

Burschenbundball 2016

Als krönenden Abschluss des Wintersemesters 2015/2016 besuchte eine starke Anzahl von Bundesbrüdern mit ihren Damen am 6. Februar den Burschenbundball im Palais Kaufmännischer Verein in Linz. Dieser Ball, der jedes Jahr auch von unserem Landeshauptmann und vom Rektor der Linzer Uni besucht wird, bot uns die ideale Gelegenheit das elegante Flair des Palais´ zu genießen.

Auch am Tanzparkett war unsere Germania würdig vertreten. Sei es bei der Balleröffnung oder bei den eleganten Figuren verschiedener langsamer und schneller Tänze, die grünen Mützen stachen immer wieder deutlich hervor!

 

Die Vorfreude auf den nächsten Burschenbundball ist bereits jetzt schon groß!  

 

 

Germania holt Nahost-Expertin nach Ried

Die aus Radio und Fernsehen bekannte Nahost-Expertin Dr. Karin Kneissl folgte einer Einladung der Rieder Germanen und referierte am 5.2.16 zum brandaktuellen Thema „Europas Schicksalsregion – wie uns die Nahostkriege einholen“. Das Thema interessierte offensichtlich nicht nur uns Korporierte, sondern auch die Bevölkerung im allgemeinen, die durch Plakate und eine Einschaltung in der lokalen Wochenpresse auf den Vortrag aufmerksam gemacht wurde. Über 350 Besucher wurden gezählt, der Sparkassensaal war bis auf den letzten Platz belegt, etliche Interessierte mußten sogar abgewiesen werden.

 

Die Erwartungshaltung des Publikums war groß, als Dr. Kneissl zu ihrem rund einstündigen Referat anhob  - und wurde nicht enttäuscht! Ihr Vortrag, völlig frei gehalten, illustriert mit einigen relevanten Folien zur Veranschaulichung der Lage im Nahen Osten, spannte einen Bogen von den historischen Zusammenhängen über die demographischen Implikationen bis hin zu den macht-, energie- und geopolitischen Aspekten, die in der Region von Bedeutung sind. Hintergründe wurden beleuchtet, wenig bekannte Zusammenhänge dargestellt, hingewiesen auf Einflussgrößen im Nahen Osten, die im allgemeinen kaum Erwähnung finden.

 

An den bemerkenswerten Vortrag schloß sich eine ausgedehnte Publikumsdiskussion an, in der sich etliche Zuhörer zu Wort meldeten – man merkte, dass das Thema Nahost-Krieg und vor allem die damit in Zusammenhang stehende Migrationswelle die Menschen intensiv beschäftigt – und wohl auch beunruhigt.

Der ungeschminkte Blick in die nächste Zukunft verspricht ein ungemütliches Erwachen aus dem „Wir-schaffen-das“-Traum.

 

Ändern werden wir das freilich nicht können – aber zumindest müssen wir uns nicht vorwerfen lassen, wir hätten nicht davor gewarnt. Zugegeben, ein schwacher Trost. Aber immerhin einer.

 

 

Junge Grüne: Das Weltbild der Burschenschaften

Die Jungen Grünen Rieds beschäftigten sich am 23. Januar 2016 beim Rieder Wirt erfreulicherweise mit dem Thema „Burschenschaften“. Unter dem Titel „Zwischen rechtsextrem und konservativ - Das Weltbild der Burschenschaften“ referierte Uwe Sailer (Polizist und Datenforensiker) leider äußerst oberflächlich, unprofessionell und nicht immer ganz der Wahrheit entsprechend über die Geschichte der waffenstudentischen Korporationen im Allgemeinen und über jene unserer Germania im Besonderen. Eine stattliche Anzahl unsererseits fanden sich bei diesem Vortrag ein und wir konnten im Zuge einer anschließenden Diskussion und auch im persönlichen Gespräch das eher eingeengte Wissen der Jungen Grünen über diese Thematik hoffentlich auf die eine oder andere Weise erhellen und erweitern.

Krambambulikneipe 2015

 

Der 23. Dezember ist nun schon seit einigen Jahren traditionell der Tag, an dem wir unsere allseits geliebte Krambambulikneipe schlagen. Tradition ist mittlerweile auch, dass wir für diesen und andere Anlässe das Braugasthaus Kellerbräu besuchen. Obwohl sich jeder in diesem gastfreundlichen Wirtshaus ausgesprochen wohl fühlt, denken wir gerade in diesen Tagen wehmütig an unser ehemaliges Stammwirtshaus Hafner und seinen einzigartigen Keller zurück. Über Jahrzehnte hinweg war dies der vorweihnachtliche Treffpunkt von uns Germanen. Leider wird dieses in Kürze abgerissen und Ried ist wieder um ein Traditionswirtshaus und langjährigen Treffpunkt von mehreren Generationen ärmer. Wir behalten das Wirtshaus Hafner und vor allem die Rieder Wirten-Legende Paul in aller bester Erinnerung!

 

Fiducit!

 

Burschenschaftlicher Abend - Buchenland

 

Am 20.11.2015 hielt unser AH Sven Schiszler am Germanenhaus einen Burschenschaftlichen Abend zum Thema Buchenland. In diesem brachte er einer interessierten Runde die Geschichte und kulturelle Entwicklungen der hiesigen deutschen Volksgruppe näher. Auch in der Fragerunde nach dem BA wurde von unserem Referenten und unserem AHEB Hermann Pietsch reger Austausch mit den Anwesenden für offene Fragen gepflegt und auch über die aktuelle Situation informiert.

Burschenschaftlicher Abend - Sudetenland

Das Thema der sogenannten "Flüchtlingsbewegungen" beleuchtete AHEB Hermann Pietsch im Rahmen eines Burschenschaftlichen Abends Ende Oktober 2015. Allerdings thematisierte er nicht die aktuelle Situation, sondern sprach über die Vertreibung der Sudetendeutschen Volksgruppe von ihrem Heimatboden als Folge des Zweiten Weltkrieges. Filmausschnitte und eine angeregte Diskussion rundeten diesen Abend ab.

Gemeinsame Ferialkneipe mit der pB! Florian Geyer

Die heurige Ferialkneipe am 4.9.2015 fand am Sommerheim der B! Oberösterreicher Germanen am Attersee statt. Zu dieser fröhlichen Zusammenkunft in Form einer Ferialkneipe luden wir Rieder Germanen die pB! Florian Geyer aus Vöcklabruck ein. Die rund 50 Gäste erfreuten sich an den kneipüblichen Gesängen und Gepflogenheiten sowie an den köstlichen Fleischspezialitäten der Firma Kletzls. Für eine Kneipe zwischen diesen beiden Pennalien total unüblich erlebten manche Kneipenbesucher sogar einen traumhaften Sonnenaufgang, diesmal am Attersee. Ein Zeichen dafür diese Kneipe best möglichst ausgekostet zu haben. Der Schulbeginn war schließlich nicht mehr weit.

 

 

200 Jahre Urburschenschaft – Germania setzt Zeichen

Den 12. Juni 2015 – also exakt jenen Tag der Gründung der Urburschenschaft vor 200 Jahren in Jena – nahmen wir Germanen zum Anlaß, uns derer zu erinnern, welche unter dem schwarz-rot-goldenen Banner ua Meinungs-, Rede-, Presse- und Versammlungsfreiheit erstritten hatten. In Anlehnung an das Gründungslokal „Grüne Tanne“ pflanzten wir im Rieder Volksgarten einen stattlichen Tannenbaum, den wir unter den Klängen unseres Bundesliedes würdig einweihten. Treffende Worte zur ältesten politischen Organisation fand AHEB Elmar Podgorschek. Er betonte, daß sich die burschenschaftlichen Ideen weder damals noch heute unterdrücken ließen und noch immer ihre Gültigkeit besitzen. Im Gegensatz zu den beiden von uns eingeladenen (!) Vereinigungen – KöStV! Rugia und Burschenschaft 1837 Eberschwang –, welche sich zumindest bis vor etlichen Jahren auf die Urburschenschaft beriefen, war unserer Einladung zu dieser Feierstunde eine sehr erfreuliche Anzahl an Bundesbrüdern, Damen und Gästen gefolgt.

 

 

Germanen auf Deutschland-Rundreise des LDC OÖ

In der Karwoche nahmen rund 40 Vertreter verschiedener Pennalien an einer Rundreise durch die Südhälfte der BRD teil. Als derzeitige Vorsitzende des Landesdelegiertenconventes (LDC) OÖ, des Dachverbandes der oberösterreichischen pennalen Korporationen, war unsere Germania mit 10 Bundesbrüdern mit von der Partie. Sie erlebten eine wunderschöne, lehrreiche und gleichzeitig sehr gesellige Rundfahrt zu den bedeutendsten Stätten der deutschen und burschenschaftlichen Geschichte in dieser Region. 

 

Von der Walhalla bei Donaustauf ging es nach Bayreuth, am Festspielhaus vorbei ins Deutsche Freimaurermuseum. In Jena kehrte die Reisegruppe im Gasthaus „Grüne Tanne“ ein, in dem vor genau 200 Jahren die Urburschenschaft gegründet wurde. Eine weitere Möglichkeit, dieses bedeutende Jubiläum zu würdigen, bestand im Anschluss am Burschenschaftsdenkmal in Eisenach. Der erste Abend klang im Rahmen einer gemütlichen Kneipe, geleitet vom Sprecher unserer Germania, ebendort aus. Am nächsten Tag besichtigten die oberösterreichischen Waffenstudenten die geschichtsträchtige Wartburg, bevor es weiterging nach Koblenz. Direkt am Rhein wurde im Weindorf zu Mittag gegessen und im Anschluss das imposante Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. am „Deutschen Eck“ besichtigt. Durch das idyllische Tal der Loreley fuhr die Gruppe weiter zum Niederwalddenkmal, wo die imposante Statue der Germania hoch über den Weingärten von Rüdesheim thront. Nach der Besichtigung von Rüdesheim ging es in die Studentenstadt Heidelberg, deren Verbindungs- und Nachtleben von einigen Reiseteilnehmern intensiv ausgekostet wurde. Am folgenden Tag führte die Reise nach der Besichtigung von Heidelberg weiter aufs Hambacher Schloss und zum Kaiserdom nach Speyer. In Sinsheim wurde das Fahrzeug- und Technikmuseum besichtigt, ehe der letzte Abend der Reise samt Nachtwächterrundgang im mittelalterlich anmutenden Rothenburg ob der Tauber ausklang.

Über Regensburg und die Befreiungshalle in Kehlheim führte der Weg zurück ins heimatliche Oberösterreich. Der „harte Kern“ der Reiseteilnehmer ließ die Reise schließlich noch in Ried Revue passieren, wo vier wunderschöne, gesellige, aber zugleich auch lehrreiche Tage ihren würdevollen Abschluss am Germanenhaus fanden.

Im Jubiläumsjahr 2015, in dem die Burschenschaft 200 Jahre alt wird, wurde den Teilnehmern im Rahmen dieser Reise einmal mehr bewusst, welchen bedeutenden Beitrag studentische Verbindungen und Waffenstudenten zur deutschen Geschichte geleistet haben. Wenn Verbands- und Bundesbrüder quer durch alle Altersschichten auf diesen Spuren wandeln, dann ist einmal mehr bewiesen, was das Stichwort „Lebensbund“ bei uns bedeutet und warum es Verbindungen wie die unsere seit 200 Jahren gibt.

105. Stiftungsfest in Ried im Innkreis

Zum Auftakt unseres 105. Stiftungsfestes fanden zahlreiche Bundesbrüder, Damen, Gäste und Freunde zum Begrüßungsabend ins Gasthaus „Kellerbräu“. Die herzliche und gesellige Stimmung wurde bis nach Mitternacht von der „Iawent amoi Musi“ und dem Altherrenobmann selbst musikalisch umrahmt.

 

In der Hausvereinssitzung, Altherrenconvent und Generalconvent wurden entscheidende Richtungen für die Zukunft unserer Germania vorgegeben und vier Bundesbrüder in den AH-Stand erhoben. Das Glas auf unseren ältesten Bundesbruder, Ing. Erich Enichlmayr dÄ, erhob der Altherrenobmann und gratulierte dem Jubilar im Namen aller Anwesenden zu dessen 90. Geburtstag. Zwei schneidige Freundschaftspartien gegen die MSV! Arminia Gmunden rundeten den dicht gedrängten Samstag ab, ehe am Abend der feierliche Festkommers im Sparkassen-Stadtsaal stieg. Der Sprecher begrüßte mit seinen Conchargierten eine rund 220 Personen starke Corona, darunter unsere Kartellbrüder aus Salzburg, zahlreiche akademische Bünde und etliche Pennalbünde. Bbr. Franz Pochendorfer prangerte in seiner pointierten Germanenrede „Gut“ und „Böse“ aus Sicht der PC-gelenkten, politisch motivierten Meinungsmacher an und münzte dies vor allem auf das Dasein als Waffenstudent um. Der ehemalige MdEP Vbr. Andreas Mölzer nahm in seiner Festrede den 200. Geburtstag von Otto von Bismarcks zum Anlaß einen geschichtlichen Bogen über die Zustände im Europa von damals und heute zu spannen.

Zum Exbummel luden wir sonntags in das Jahn-Stüberl des TV 1848, der in gewohnter Manier bestens besucht war und seinen Ausklang am Germanenhaus fand, wobei sich einige Bundesbrüder zum ExExbummel am Montagabend noch in der „Eule“ trafen - die Vorfreude auf die bevorstehende LDC-Reise in der Karwoche schon im Hinterkopf.

Kremser Farbenkränzchen 2015

Mit einer stattlichen Abordnung von 12 Bundesbrüdern besuchten wir Rieder Germanen das traditionelle Farbenkränzchen, welches am 7. März 2015 in Krems an der Donau stattfand. Einem stimmungsvollen Abend in familiärer Atmosphäre stand nichts im Wege. Rund 200 Ballgäste fanden den Weg in die Römerhalle nach Mautern. Darunter auch viele Bekannte und Freunde aus verschiedenen Aktivgenerationen! Das herrliche Frühlingswetter krönte unseren Ausflug in die Wachau.

 

 

Der Kampf der Freicorps an Deutschlands Grenzen

„In den Tagen zwischen Krieg und Revolution, zwischen Bürgerkrieg und neuer Ordnung, in der Zeit als Deutschland innerlich zerrissen und nach außen schutzlos ausgeliefert war, scharten sich die alten Landsknechte, die jungen Wandervögel, Bauernburschen, Schüler, Studenten und Professoren – zum Großteil unterschiedlichster Herkunft – um neue Fahnen. Sie standen Seite an Seite und verteidigten ihr Vaterland an Rhein und Ruhr, in Schlesien und im Baltikum, in Bayern und in Kärnten.“

Unter diesem Motto luden wir am 23. Januar 2015 zu einem nicht alltäglichen Liederabend. Eine stattliche Zahl von Verbands- und Bundesbrüdern folgten unserem Ruf aufs Germanenhaus und lauschten den Lied- und Klampfenklängen des Vortragenden bis weit in die Nacht hinein.

67. Burschenbundball in Linz

Wie auch im Jahr zuvor bildete der heurige, 67. Burschenbundball, einen Fixtermin in unserem regen Veranstaltungskalender. In charmanter Damenbegleitung schwangen wir in stattlicher Anzahl bei Walzer, Slow Fox, Cha-Cha-Cha, einer Volkstanzeinlage und der Mitternachtsquadrille unser Tanzbein. Selbstverständlich stellten wir einige Tanzpaare, einen Chargierten und den Träger mit der Standarte des LDC f OÖ.

 

 

Krambambulikneipe 2014

Ein weiterer Höhepunkt jedes Couleurjahres ist unsere traditionelle Krambambulikneipe. Es freut uns immer zahlreiche Gäste und Freunde in Ried begrüßen zu dürfen. Große Freude bereitete uns der Einsprung eines weiteren jungen Bundesbruders aus Ried. Die imposant zubereitete und wohlschmeckende Feuerzangenbowle vollendete einen herrlichen Abend.

 

 

Ball des Turnverein Ried 1848

Am 13. Dezember 2014 lud der Turnverein Ried 1848 zum Ball in die Jahnturnhalle. Drei Germanen befanden sich unter den Debütanten und eröffneten mit Ihren Begleiterinnen den Ball. Als fixer Bestandteil im Rieder Ballkalender ist dieser Ball Höhepunkt für zahlreiche Jugendliche nach erfolgreichem Abschluss der Tanzschule.

AcSV! Germania Ried übernimmt den Vorsitz des LDC OÖ

Im Herbst 2014 jährte sich ein für das gesamte Waffenstudententum so bedeutende Ereignis zum 500. Mal ! Der habsburgische Kaiser Maximilian I gestattete 1514 den Studenten das öffentliche Tragen von Waffen vor allem zur Selbstverteidigung. Diesen Kristallisationspunkt aller Waffenstudenten nahmen wir Germanen als einzige Verbindung (!) zum Anlaß gemeinsam mit der scheidenden Pb! Florian Geyer zu Vöcklabruck die Festkneipe in Wels auszurichten, welche am 10. Oktober 2014 stattfand. Neben allen oö LDC-Bünden und einigen akad. Bünden konnten wir als Festredner Vbr. Jan Ackermeier begrüßen. Vbr. Ackermeier sprach in seiner hochinteressanten Rede die Entwicklung des Waffentragens bis in die heutige Zeit an. Auf kurzweilige Art spannte er dabei den Bogen von den historischen Ursprüngen bis zum österreichischen Waffengesetz.

Den Höhepunkt der Kneipe bildete jedoch der Einsprung eines jungen Fuxen in unsere Reihen. Wir Germanen können nunmehr gestärkt mit fünf Aktiven zuversichtlich in die Zukunft blicken.

 

Burschenschaftlicher Abend über das Jahr 1934

Am 4.Oktober fanden wir uns zu einer geselligen Runde am Haus der Pb! Florian Geyer zu Vöcklabruck ein. DDr. Wilfried Wöss referierte dankenswerter Weise über die Vorkommnisse, welche sich im Jahre 1934 zwischen der dollfußtreuen Heimwehr und der Arbeiterschaft in Holzleiten zugetragen haben und bis heute noch Wunden in der örtlichen Bevölkerung hinterlassen.

Nachdem die gelungene Veranstaltung zu Ende war, ließen wir den Abend noch am Florian-Geyer-Haus ausklingen.

 

 

Rieder Germanen beim Rieder Stadtlauf

Der 22.8.2014 stand im Zeichen des traditionellen Rieder Stadtlaufes. Aktive, Inaktive und Alte Herren starteten beim 5km Mannschaftsbewerb für die Firma Kletzl und erreichten einen respektablen Platz im Mittelfeld. 

 

 

Zu Fuß durch die wunderschöne Heimat

Gleich zu Beginn der Ferien begaben sich zwei Bundesbrüder auf eine „Innviertler Roas“. Diese knapp 100 km lange Strecke führte sie von Ried/I nach Uttendorf in den Bezirk Braunau, wo sie in den leider fast vergessenen Hausruck-Kobernaußerwald-Wanderweg einfädelten. In vier Bezirken, zwei Vierteln und unzähligen Gemeinden wurde den beiden Wanderern von den Menschen teilweise mit Verwunderung und den Worten „…do deafst eh nu a boa Moi fiasteign…“, großteils aber mit Erstaunen über diese „Innviertler Roas“ begegnet.

In gleicher Manier wagten sich vier Bundesbrüder an eine Teilstrecke der „Via Alpina“ heran. Ausgangspunkt war Glanegg/Sbg., von wo aus der sagenumwobene Untersberg erklommen und als erstes Etappenziel das Stöhrhaus (1894m) erreicht wurde. Tags darauf überquerten die vier den Königssee und stiegen von der Wallfahrtskirche St. Bartholomä über die sog „Saugasse“ mit ihren 40 Kehren zum Kärlingerhaus (1638m) am malerischen Funtensee auf. Der Abschluß dieses Bergabenteuers war die Durchquerung des geologisch interessanten Steinernen Meeres. Nach drei Tagen und rd. 6000 Hm erreichten die vier Bundesbrüder  ihr endgültiges Ziel – Saalfelden. Berg Heil!

 

 

Kreuzkneipe mit der Pb! Florian Geyer

Eine schöne Tradition für uns Rieder Germanen kam im Juli 2014 zur Fortsetzung. Die jährlich in den Ferien stattfindende Kreuzkneipe mit der Pb! Florian Geyer war für uns der erfreuliche Grund wiedermal ins schöne Hausruckviertel zu reisen. Es wieder einmal eine Freude die Verbandsbrüder aus Vöcklabruck an diesem lauen Sommerabend in gemütlicher Runde zu treffen. 

 

www.florian-geyer.at

 

 

Sonnwendfeier 2014

Unzählige Bundesbrüder mit ihren Familien und viele Gäste aus Nah und Fern waren unserer Einladung nach Mettmach zur diesjährigen Sonnwendfeier gefolgt. Die beeindruckende Rede des Jungfuxen über Bundesbrüderlichkeit und Verbundenheit innerhalb einer Korporation war einer der Höhepunkte. Zahlreiche, gewagte Feuersprünge gepaart mit traditionellen Sprüchen und das eine oder andere Studentenlied rundeten diesen lauen Sommerabend bis tief in die Nacht hinein ab.

 

 

Kartellschießen

Bundesbruder und Oberschützenmeister AH Erich Enichlmayr dJ lud am 14. Juni 2014 auf den Schießstand des örtlichen Schützenvereins nach St. Pantaleon zum traditionellen Kartellschießen. Etliche Kartellbrüder der AGV! Rugia und eine stattliche Anzahl von Germanen bewiesen ihr Schützenglück, wobei Rugia aufgrund höherer Trefferquote als Sieger hervorging. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf das nächste Kartellschießen.

Aktiventage in Palfau 16.-19. April 2014

Abenteuer, Spaß und Geselligkeit waren die Garanten für die diesjährigen Aktiventage. Gemeinsam mit Alten Herren und Inaktiven waren wir in der Karwoche in einer urigen Hütte in der Region Wildalpen/Stmk. einquartiert. Das Salzatal bot uns Germanen allerhand gemeinschaftliche Erlebnisse und persönliche Erfahrungen, von denen wir sicherlich noch lange zehren werden. Berg Heil!

 

 

104. Stiftungsfest von 11. - 13. April 2014

Traditionell begingen wir unser diesjähriges Stiftungsfest am Palmwochenende, welches mit dem Begrüßungsabend am Freitag eingeläutet wurde. In familiärer Umgebung fanden viele Bundesbrüder, Damen und Gäste ihren Weg auf das Germanenhaus und tauschten in dieser geselligen Atmosphäre Neuigkeiten aus. Durch das eine oder andere Studentenlied wurde dieser Abend aufgelockert und fand so seinen gemütlichen Ausklang.

 

 

Der Samstag war geprägt von verschiedenen Jahreshauptversammlungen, in denen Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Den Höhepunkt unseres 104. Stiftungsfestes bildete die Festkneipe im Gasthaus „Kellerbräu“, in dem unsere Germania bekanntlich in den 1970er Jahren reaktiviert wurde. Neben zahlreichen akademischen Bünden durften wir unsere Kartellbrüder, viele oberösterreichische Pennalbünde und sogar Verbandsbrüder aus Berlin begrüßen. In zwei treffenden Reden bezogen die Vortragenden einerseits zum Thema „Integration“ und „Wertevermittlung in der heutigen Zeit“ und andererseits zum Thema „Bildung/Schulbildung“ Stellung. In gewohnter Manier genossen wir bis nach Mitternacht die Gastfreundlichkeit und konnten den Exbummel kaum mehr erwarten. 

 

 

Die Wirtsleute empfingen uns wie immer mit offenen Armen und sie trösteten uns mit Innviertler Schmankerln über das nahende Ende unseres Stiftungsfestes hinweg.

Exklusive Buchvorstellung am Germanenhaus

Ein burschenschaftlicher Abend mit historischem Hintergrund beleuchtete am Freitag, den 7. März 2014, den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und lockte eine erfreuliche Anzahl von Bundesbrüdern und Gästen aufs Germanenhaus. AH Mag. Bernhard Bachinger referierte zum Thema: „Der Erste Weltkrieg – Von der Urkatastrophe zum Gedenkwahn“.

Bbr. Bachinger, Mitherausgeber des Buches „Jenseits des Schützengrabens“ spannte dabei den Bogen von der Ausgangslage, die in den WK I führte, Einzelheiten zum Kriegsverlauf, dem Ablauf der Mobilisierung der involvierten Länder und dem eigentlichen Kampfverfahren bis zu den Nachwehen dieser Urkatastrophe. Der mit zahlreichen, teils bewegenden Bild- und Filmmaterial gespickte Vortrag zog dabei die interessierte Zuhörerschaft in seinen Bann. Bbr. Bachinger stellte sich im Anschluß an sein Referat den Fragen des Publikums, signierte Bücher und tauschte im persönlichen Gespräch Gedanken aus. Als kulinarischer Höhepunkt rundete ein Heringsschmaus, den AH Peter Zöls zur Verfügung gestellt hatte, diesen einmaligen Abend ab.

 

 

Tradition in Bewegung - Bericht über den Burschenbundball 2014

Zum 66. Mal fand am 8. Feber 2014 im Palais Kaufmännischer Verein der traditionelle Linzer Burschenbundball statt. Waffenstudenten, deren Angehörige und Freunde verbrachten eine rauschende Ballnacht, welche von Prominenz aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft geschirmt wurde.

Selbstverständlich war dieser Ball im Wintersemester ein Fixtermin in unserem dicht gedrängten Veranstaltungskalender und wir Germanen waren mit knapp zwei Duzend Bundesbrüdern in Begleitung unserer charmanten Couleurdamen vertreten. Seitens Germania gehörten vier Tanzpaare dem Jungdamen- und Jungherrenkomitee an, welche diesen festlichen Ball eröffneten. Eine waghalsige Akrobatikeinlage des Linzer Turnvereins begeisterte die Ballbesucher ebenso wie die Mitternachtsquadrille und die Volkstanzeinlage, die manchem unserer Alten Herren den Schweiß auf die Stirn trieb.

Die für manche Bundesbrüder zu kurze Ballnacht endete mit der „Alten Burschenherrlichkeit“. Doch schon jetzt besteht die Vorfreude auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Alles Walzer!“

 

http://www.burschenbundball.at/